Lange ging es hier nicht weiter. Nein, die Lust auf die Klemm ist nicht verloren. Ist ja mein Winterprojekt und der Winter will nicht richtig kommen. Das Wetter war einfach zu freundlich um in der Klemmpnerei zu verschwinden und die Neuzugänge im Hangar machten einfach zuviel Spaß. Immerhin soviel das diese Saison genau 333 Flüge zusammen kamen.

Letzten Frühjahr wurde noch die andere Flächenhälfte beplankt.
Nun ist das Wetter wieder so mies das es hier langsam weiter gehen kann.

Wirklich langsam – da alle Rippen mit Stringer beplankt werden. Das ist eine gute Meditationsübung 😉

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Sieht doch gut aus – und noch dazu verleit es den Balsarippen ordentlich Stabilität

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Endlich habe ich es geschafft die vordere Beplankung der rechten Aussenfläche anzubringen.
Die Beplankungsstösse sind dabei nicht zu erkennen. Im Ernst – entgegen der ursprünglichen Planung habe ich die Beplankung in einem Stück aufgebracht. Leider musst ich noch nach beizen. Dadurch ist die Beplankung dann etwas wellig geworden. Hat auf jeden Fall einen nostalgischen Charme bekommen.
Mit der Beplankung der anderen Seite geht es dann weiter wenn der Gesundheitszustand es wieder erlaubt. Also wird es hier etwas ruhiger werden.
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Die Beplankung einer Seite ist zugeschnitten, dann gewässert und mit Dampf um die Nasenleiste gezogen. Erst unten verklebt dann nochmal um die Nasenkontur gewässert und zum trocknen abgehangen. Dazwischen etwas nachgebeizt – dauert halt etwas. Bilder gibt es davon keine.

Daneben hält mich auch der Paketdienst etwas von der Arbeit an der Klemm ab 🙂  Ein neues Projekt steht an.

 

Damit sind die Flächen fertig zum Beplanken. Das 0,6mm Sperrholz ist schon gebeizt und muss noch etwas trocken.
SAMSUNG CSCMan könnte meinen das jetzt der Endspurt kommt. Weit gefehlt. Die Beplankung wird in Teilen aufgebracht und geschäftet, die Bespannung wird wie beim Höhen- und Seitenruder “aufgenäht”, Randbogen und Servodeckel anbringen, Lackierung und Kennung und Dies und Das aus der Scale-Ecke. Also, noch genug zu tun. Mal sehen wie lange das schlechte Wetter reicht.  Also kann ich wie im Sklavenlied singen: “Man das ging langsam voran, wir kamen trotzdem voran,…”

Dem ganzen Gebilde wird noch etwas mehr Stabilität durch drei Abstützungen der Wurzelrippe gegönnt.

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Mal kurz die Böen- und Manöverlastvielfachen überschlagen – alles im grünen Bereich. Trotzdem werden vor dem Erstflug die Flächen mit bis zu 20 kg (jeweils)  zum Test belastet.  Die Ruderkräfte auch gleich berechnet. Leider darf ich die Querruder bei Höchstgeschwindigkeit “nur” auf maximal 45° ausschlagen lassen 🙂

Die Steckung wird oben und unten mit passenden Teilen aus 4mm Pappel verkastet. Und dabei ist ES passiert!!! Zum erstem Mal habe ich mich bei dem Projekt versägt. Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz. Zum Glück fällt aus der Dekupiersäge nach kurzer Zeit ein neues Stück heraus das auch passt.
SAMSUNG CSCJetzt noch die Abstützung der Wurzelrippe und es kann beplankt werden…

Hobel, schleifen, hobeln, schleifen, schleifen, schleifen…
Oder war die Reihenfolge anders?

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Die andere Seite ist jetzt auch angelenkt, die Stifscharniere eingeklebt und noch etwas fein geschliffen – damit sind beide Querruder fertig zum bespannen. NEIN noch nicht – der Randbogen fehlt doch noch.

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Die Letzte Rippe zum Querruderausschnitt wird mit einer Halbrippe aus 4mm Pappel abgestützt
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Noch mehr Kleinteile erstellt. Nein, nicht für eine Puppenstube – für die Klemm! Dauert etwas länger sich alles im begrenzten Hirn zurechtzulegen und dann zu erstellen. Dafür passt alles mit minimaler Nacharbeit, ist funktionell und sieht etwas besser aus als bei den zusammen genagelten Kisten.
SAMSUNG CSCDamit alles an die richtige Position kommt, die geforderten Ausschläge stimmen und nichts hakt wird erst ein Plan für die Geometrie der Anlenkung erstellt. Mit Geogebra lässt sich so etwas schnell zeichnen und simulieren. Man kann toll mit den verschiedenen Parametern spielen und die Bewegungen ausprobieren. Hier ein Link zu meinem selbst erstellten Servosimulator (die Version mit gekreuzter Anlenkung kommt auch noch irgendwann dahin). Wer die zugehörige Datei möchte kann sich bei mir melden.

 

369 Querruder Anlenkung (Medium)Die Anlenkung läuft über Kreuz und somit wird der nötige Ausschnitt in der Fläche (und Endleiste) minimiert. Jetzt nur noch schnell alles nach Plan ausgerichtet und angeklebt.

Hier die Ansicht von oben…

SAMSUNG CSCDie Rudergestänge sind aus 3mm Edelstahl. Einseitig war bereits ein M3 Gewinde vorhanden. Gar nicht so einfach mit meinem billig-Schneideisen ein weiteres auf die andere Seite zu fabrizieren  😕

und die Ansicht von unten…
SAMSUNG CSCDie Durchbrüche für das Gestänge in Endleiste und Verkastung werden mit passenden Formteilen aus Sperrholz verstärkt. Damit die Bespannung nicht in der Luft hängt läuft das Gestänge durch eine Führung aus Holz. Darauf kann auch später die Abdeckung angebracht werden.
SAMSUNG CSCSieht doch schon gut aus! Und jetzt schnell das Ganze für die rechte Seite 🙂


Mal wieder ein bischen gesägt und die Teile für die Servo- und Ruderhorn Befestigung erstellt.
Die Ruderhörner sind diesmal aus 2mm Novotex gesägt.
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Dreiecke zur Verstärkung gesägt
SAMSUNG CSCund angeklebt
SAMSUNG CSCwieder Dreiecke sägen
SAMSUNG CSCund an die Endleiste kleben. Dann die Bohrungen und Ausfräsungen für die Stiftscharniere anbringen.
SAMSUNG CSCUnd wieder Dreiecke aus Balsa sägen
SAMSUNG CSCund  an die Fläche anbringen
SAMSUNG CSCEtwas gehobelt und geschliffen und das erste Querruder ist Rohbau fertig. Das nächste folgt sogleich…

Und das meinte Monteleone…
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“The chisels are calling, it’s time to make sawdust”

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Die Querruder werden in Hohlkehle gelagert und zudem als Laminat erstellt.
Also erst mal wieder einige Teile aus verschiedenstem Balsa schneiden.
SAMSUNG CSCHohlkehle – noch nicht hohl
SAMSUNG CSCDie Endleiste des Querruders- auch noch roh. Aus Laminat, schön verdrehsteif.
SAMSUNG CSCUnd nach Hobel- und Schleiforgie eine Hohlkehle sowie herausgeputzte Endleiste geschaffen.
SAMSUNG CSCDie Feinarbeit kommt später wenn das Querruder komplett
SAMSUNG CSCFast Spalt frei – wie geplant.SAMSUNG CSCSechs Stiftscharniere 5mm (mit Doppelscharnier) pro Seite sollten wohl reichen
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Warum eigentlich Hohlkehle und nicht einfach Dreiecksleisten genommen und konventionell gearbeitet? Ginge bedeutend schneller. Aber, der Bau ist das Ziel und nicht unbedingt schnell fertig zu werden. Fliegzeugs habe ich genug.

Warum bauten die Ingenieure die Royal  Gorge Bridge an eine solch unmögliche Stelle?
Weil sie wissen wollten ob sie es schaffen können.
Und ich weiß jetzt das ich Hohlkehlen bauen kann, die sich zudem verjüngen.

Zunächst einige Leisten geschnitten. Die Endleiste bis zu den Querrudern wird wieder wie beim Mittelteil aus eine Kiefernleiste erstellt. Die vier Leisten links gehöreb schon zur Hohlkehle.
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Wieder mit Weißleim angebracht.  Damit alles passt wird dazu das Außenteil auf dem Mittelteil gesteckt. Das stellt sicher das die erste Rippe auch genau am Mittelteil anliegt.
SAMSUNG CSCUnd kleine Fleißarbeit an der Säge
SAMSUNG CSCDanach sofort die Verstärkungen angeklebt.
SAMSUNG CSC Zum Schluss dann noch etwas gemäß der Profilkontur verschleifen.

Die Nasenleiste ist viel länger als handelsübliche Leisten und wird aus mehreren Teilen geschäftet. Im Außenbereich wird zudem die Leiste als Laminat erstellt.
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Dann mit Weißleim angeklebt. Die Nasenleiste wird erst in Form gehobelt/ geschliffen wenn die Fläche sonst komplett fertig ist.
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Zum Rumpf hin wird mit 4mm Balsa verkastet. Ab der fünften Rippe dann mit 2 mm Balsa.
SAMSUNG CSCDas ist etwas Fleißarbeit, denn immerhin müssen 96 Balsabrettchen einzeln ausgemessen, ausgesägt und verklebt werden.

Als Kabelkanal für die Qurruderservos ist ein langer Strohhalm eingeklebt. Die Bohrungen in den Rippen passen genau – also hat sich die Vorbereitungen der Rippen mit Kollege Computer gelohnt.
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Allen Anlenkungen im Rumpf für Höhenruder, Seitenruder, Spornrad, Choke und Gas sind fertig. Alle Schläuche verlegt und mit Klemmschellen gesichert. Empfänger und Akku positioniert sowie alle Steckverbindungen erstellt. Alle Schrauben sind gesichert.

Hier im vorderen Cockpit die Anlenkung für Choke, Tankleitung und Schalter für Empfangsstrom: Alles einfach zugänglich.
SAMSUNG CSCDamit ist der Rumpfbau komplett und zumindest dieser FLUGBEREIT.

Zwei Formteile aus Metall wurden etwas gekürzt und mit 2K-Kleber am Rumpf angebracht.
Leider fanden sich in meiner Restekiste nur noch zwei. So gehen diese an die Seitenruderanlenkungen.
Wenn ich ml wieder wekche finde werden auch noch die Rumpfausbrüche für Höhenruder- und Spronradanlenkung damit aufgehübscht.
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Der Empfänger wird einfach mit Klettband befestigt und zur Dämpfung des Akku ein Stück dünnes Schaumgummi aufgeklebt
SAMSUNG CSCUnd Alles an seinem Platz. Der Stecker für den Akku auch mit Klettband am Rumpf befestigt.
Die Empfangsantennen sind zwangsgeführt in Röhrchen an der Rumpfseite im Winkel von 90° angebracht,
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