die Daten:

Bild1

und wer sich den Baubericht von Beginn durchlesen möchte fängt hier an: http://klemm-l25d.sulewski.com/der-beginn/

Nachdem heute nochmals der Motorstart erfolgreich geübt wurde stand dem Erstflug nichts im Wege – außer der Querwind mit 3-4Bft. Gegen Abend drehte der Wind jedoch auf Nord und damit genau auf die Startbahn. Also los!

Der Erstflug war dann wenig spektakulär. Bereits nach 2m Startstrecke hebt das Heck ab. Dann noch etwas Gas und etwas gezogen und Aufi. Schwerpunkt stimmt, Ausschläge stimmen, nur etwas auf Höhe trimmen. In den Kurven schiebt es etwas. Der Motor hat noch nicht die volle Leistung, aber Looping, Rolle und Rückenflug gehen schon.

Die Landung war dann auch einfach. Das Modell läßt sich präzise mit Schleppgas platzieren. Beim Ausrollen hatte ich aber etwas zu früh gezogen und das Modell hob wieder ab, in Superzeitlupe!!!. Also schnell wieder Gas rein und noch eine Runde.
Dann butterzart gelandet.

IMG-20160805-WA0004 (Medium)

Damit kommt das Projekt zu einem Ende. Jetzt kommen nur noch Kleinigkeiten. Motor sauber einstellen, Vergaseransaugung aus dem Rumpf und einige Scaledetails.

Der ZG38 war nicht leicht zu überreden den ersten Schnaufer zu machen.
Die Zündschpule wurde neu positioniert und hat jetzt zu den Magneten ein minimalstes Spiel.
Die Vergserstellung für den Leerlauf wird massiv erhöht. Dementsprechen wurde auch die Gaskurve angepasst
Dann wird alles mit dem E-Starter durchgedreht damit das Gemisch mal alle Stellen im Motor erreichen kann und alles gut geölt ist. Im dunkeln Keller sieht man dabei das die Zündung funktioniert.

Noch etwas weiter “orgeln” und die erste Zündung erfolgt.
Ab dann kann auch einfach von Hand gestartet werden. Man(n) muß nur genug Schwung holen.
Um den Motor zu stoppen kann per Schalter der Vergaser komplett geschlossen werden, aber nur wenn er auf Leerlaufposition steht. Grob wurden Leerlauf und Vollgas eingestellt.
Alles weitere dann wieder auf dem Flugplatz.2016-08-01 13.51.46 (Medium)

Nach reichlich kurbeln will der Motor (noch) nicht und ich spüre meine Schulter.
Also reicht es heute nur zum Fototermin auf dem Platz.
2016-07-31 15.17.07 (Medium)

Zm Schwerpunkt einmessen ging es auf die Terasse.
Ohne jede Bleizugabe ist das Modell leicht kopflastig.
Evtl. müssen ca. 35g nach hinten. Der Erstflug wird genaueres zeigen.

Ach ja, der Pilot hat kurz nach der Aufnahme des Foto auch schon Platz genommen.
Abfluggewicht ist ca. 9,7 kg.

2016-07-29 11.52.23 (Medium)

Die Klemm wurde mal betankt um dem Motor das erste Leben einzuhauchen. Das erwies sich als gar nicht so einfach braucht es doch einige Umdrehungen bis genug Sprit in den Brennraum gelangt. Also dieses mal noch nicht, schmerzt mir bei solcher Akrobatik die kaputte Schulter leider ímmer noch zu sehr. Und, die beste aller Ehefrauen hatte auch keine Lust mehr in der prallen Sonnen den Flieger zu halten 😉
Es bleibt spannend! Jetzt wird erst Kunstflug trainert…

2016-05-07 15.41.09 (Medium)

noch ein paar Kleinigkeiten und es kann los gehen

SAMSUNG CSC

eingeklebt und für gut befunden…

SAMSUNG CSC

Die Servopositionen der Querruder sind ja bereits festgelegt.
Also die schöne Fläche an der richrigen Stelle vorsichtig öffnen.
Links ist bereits der Rahmen zu sehen an dem später der Servodeckel wieder angeschraubt wird.
SAMSUNG CSC

Alles gut…
SAMSUNG CSC

Rahmen für den Deckel einkleben, Servo verkabel und einbauen.SAMSUNG CSC

Deckel zu… und …SAMSUNG CSC

Die nächste Schicht Bootslack ist drauf und die Kennung kann jetzt angebracht werden.
SAMSUNG CSC

Dann nur noch zwei Schichten Lack drüber und fertig.
SAMSUNG CSC

Vor dem nächsten Anstrich wird die Kennung aufgebracht. Zunächst jedoch erst die genaue Position festgelegt. Die diverse Zeichnungen und Photographien von Modellen ergaben leider kein einheitliches Bild für die genaue Lage der Beschriftung. Jetzt wird sich an mehreren Photos von Originalen orientiert.

Hier noch die Muster-Buchstaben.

SAMSUNG CSC

Die Kennung selbst wird wieder auf Transparentfolie gedruckt (damit es besser deckt sogar zweimal) und aufgeklebt.

Der Bootslack auf Kunstharzlack-Basis stinkt gewaltig, und die Verdünnung macht das Ganze dann auch nicht besser. Um etwas für die Gesundheit zu tun habe ich mir eine neue Atemschutzmaske gegönnt. Darunter riecht nichts und das Lackieren ist entspannt.

Die Frisur wird durch eine Bandana geschützt 😉 . Wenn man schon nicht zum Motorradfahren kommt…

411 Lackierung Flächen

Auf die Querruder wird, wie bei Höhen- und Seitenruder, ein selbst erstelltes Zackenband aufgebügelt. Das Vorgehen ist identisch: Schablone mit Zacken auf transparente Folie drucken, die Folie auf die Bügelfolie kleben und dann bei einem Glas Wein mit der Schere ausschneiden. Das Band schließlich auf Länge schneiden und bügeln.

Die “Vernähung” wurde diesemla nicht realisiert. Der Effekt brachte, außer Arbeit, bei den anderen Rudern nicht soooo viel. Im Original sieht man auch nur marginal die Vernähung.

SAMSUNG CSC

Die Spaltabdeckung zwischen Tragflächenmittetlteil und Außenflächen wird aus Alu-beplanktem Furnier erstellt.

Zuerst Furnier aus Resten der Beplanung erstellen. Dieses dann einfach mit Alu 0,2mm beklebt.

SAMSUNG CSC

Mit einem kleinen Inbusschlüssel werden die Rillen eingebracht.

SAMSUNG CSC

Und mit Spiegelband am Mittelteil angeklebt. Der Rutschschutz wird auch aufgeklebt. Sieht zwar aus wie Schleifpapier ist aber tatsächlich ein Band das zum Rutschschutz auf Treppen genutzt wird.

SAMSUNG CSC

Die Spaltabdeckung noch etwas zurecht gebogen um die Außenflächen leicht aufschieben zu können und fertig

SAMSUNG CSC

Die Flächen, Randbögen und Querruder werden mit Oratex (antik) bespannt.

Zuerst nur die Randbogen, dann die Querruder bespannt und angklebt. Jetzt können die überstehenden Ruderscharniere noch gekürtzt werden und überschüssiger Kleber entfernt werden und läuft nicht schon auf die Bespannung. Zum Schluß erst wird die Fläche selbst bespannt.

SAMSUNG CSC

SAMSUNG CSC

Hier wird probeweise schon die Lackierschablone der Kennung aufgelegt.

SAMSUNG CSC

Bevor es an das Lackieren geht muß ich mir erst noch eine neue Schutzmaske besorgen.
Schon komisch das der Händler der den Lack verkauft nicht die passenden Schutzmasken zu Lackieren führt 🙁
Dieser führt nur Schutzmasken gegen Staub und wassrmischbaren Lacken. Gegen Dämpfe von Kunstharzlacken sollte es schon Klasse A2 sein.

Und der Randbogen verschliffen

SAMSUNG CSC

und angepaßt

SAMSUNG CSC

Noch die passenden Gegenstücke des Randbogen an den Querruder erstellen. Die Vorgehensweise ist ähnlich.

Schablone erstellen…

SAMSUNG CSC

Aussägen und ankleben…

SAMSUNG CSC

Und erstmal warten bis die Klebung richtig durchgetrocknet ist. Es wird ja wieder ordentlich gehobelt und geschliffen. Und soll stabil sein und ist sowieso kein Schnellbaukasten…

Es soll ja nur ansprechend aussehen (nicht eifach schön 😉 )
Somit erstmal eine Schablone für die Sägearbeiten am Randbogen erstellen.

SAMSUNG CSC

Und wieder kommt die Dekupiersäge zu ihrm Einsatz. Vmtl. zum letzten mal bei diesem Modell.

SAMSUNG CSC

Und wie Monteleone so treffend sagte: “It’s time to make sawdust”

SAMSUNG CSC

Das Verschleifen erfolgt dann unter schwerem Atemschutz

SAMSUNG CSC

Damit die Bespannfolie an dieser Stelle Halt bekommt …

SAMSUNG CSC

Und somit kann der Fachhmann erkennen das Es eine “25 d” und keine “25 e” ist

 

Damit sind die Flächen jetzt auch komplett beplankt.

SAMSUNG CSC